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Arten der Kampfkunst bzw. Kampfformen

 
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Ruben V
Weißgurtträger


Anmeldedatum: 14.12.2006
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 25.02.2007 21:07    Titel: Arten der Kampfkunst bzw. Kampfformen Antworten mit Zitat

Dieses Thema geht an alle Interessierten die sich auch noch für andere Arten des Kampfsports interessieren! Berichted doch einfach eure eigenen Erfahrungen bzw. teilt euer Wissen mit!
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Roy
Weißgurtträger


Anmeldedatum: 08.11.2005
Beiträge: 16
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 22.03.2007 15:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ruben,

lang lang ist's her dass du geschrieben hast...und ich muss ehrlich zugeben, dass ich schon ein paar mal dran gedacht habe zu schreiben, aber irgendwie hast du deine Frage oder Aufforderung so allgemein gehalten, das mir nicht richtig was dazu eingefallen ist.
Es gibt einfach soooo viele andere und vor allem verschiedene Kampfkuenste und alle sind auf ihre spezielle Art und Weise spannend, dass ich ueberhaupt nicht wusste wie ich anfangen sollte.

Und deshalb meine Frage: Was moechtest du denn gern Wissen? Und vor allem: Wie sieht's denn mit deinen Erfahrungen und deinem Wissen zu dem Thema aus?

Bei mir ist es auf jeden Fall so, dass ich im Moment zumindest genug weiss um einzusehen, dass es auch nach 4 Jahren Egnoka immer noch so viel zu lernen gibt, das ein Leben wahrscheinlich gar nicht ausreicht, gerade und vor allem wenn man sich noch fuer andere Kampfkuenste interessiert.
Bisher hab' ich Erfahrungen beim Aikido, Silat, Karate-Vollkontakt und natuerlich beim Shaolin-Chi-Kempo sammeln koennen und wie bereits angedeutet hat alles was fuer sich! Ich versuche einfach beim Training vor allem beim Schattenkampf viele Dinge auszuprobieren...

Gruss Roy Smile
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Ruben V
Weißgurtträger


Anmeldedatum: 14.12.2006
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 23.03.2007 13:02    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Roy!
Du hast natürlich Recht was meine Frage angeht, jedoch wär es doch interessant zu wissen, was z.B. bei Karate-Vollkontakt gemacht wird, bzw. wie man trainiert.

Meine Erfahrung habe ich in Judo, Wrestling(Ringen!), Tae Kwon Do und natürlich jetzt auch Shaolin Chi-Kempo sammeln können!

Tae Kwon Do ist z.B. sehr auf tritte spezialisiert, jedoch hatte ich einen Trainer, der mit uns MMA trainiert hat, d.h. alles gilt (außer Ellbogen sowie Knie). So wenn ich mal wieder mehr zeit habe dann werde ich noch mehr schreiben Smile
MFG
Ruben
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Roy
Weißgurtträger


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Beiträge: 16
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 27.03.2007 14:24    Titel: Karate-Vollkontakt Antworten mit Zitat

Hi Ruben,

also zunaechst einmal muss ich zugeben, dass ich ausser beim Shaolin chi kempo nie besonders lange dabei war...
Aikido und Silat hab' ich lediglich 6 Wochen gemacht, wobei ich sagen muss, dass es nicht an der jeweiligen Kampfkunst lag, sondern an dem Ambiente. Beides habe ich bei Randori im Kreisel gemacht und auch wenn die Meister wirklich gut sind, konnte ich es nicht leiden, dass man beim Training beobachtet werden kann. Dort sind in die Waende naemlich Glasscheiben eingelassen...wenn man von draussen zuschaut ist das natuerlich sehr interessant, aber beim Training hat mich das oft abgelenkt. Vielleicht haette ich mich auch irgendwann dran gewoehnt...aber ausserdem fand ich es dort...na ja wie sag' ich's am besten...irgendwie fast klinisch. Keine Pflanzen in den Dojos, keine Bilder oder Zeichen, die Waende einfach nur weiss und das Licht dafuer zu hell...
Aber ich will mal nicht nur meckern...die Leute bei Randori sind auf jeden Fall supernett und man kann dort garantiert 'ne Menge lernen!

Ich hatte eigentlich auch nur dort aufgehoert, weil ich bei einem Bekannten meiner Mam' umsonst Karate-Vollkontakt lernen konnte...und bei ihm hat mir das Training sehr viel Spass gemacht! Wir haben oft mit Bratzen gearbeitet, so dass man sich richtig austoben konnte. Insgesamt war es immer ein sehr anstrengendes, hartes, kraft- und geschwindigkeitsbetontes Training.
Ich haette bei ihm sicherlich gelernt ein guter oder sogar sehr guter Kaempfer zu werden, aber als er einmal beim Training seinen "Meisterschueler" ziemlich hart rangenommen hat, um nicht zu sagen durch die Gegend geschleudert und getreten hat, hab' ich erkannt das mein Weg ein anderer ist (insgesamt war ich auch dort nur dreieinhalb Monate)...und so bin ich dann bei Egnoka gelandet Smile

Was macht man denn eigentlich beim Wrestling? Trainiert man da auf Show oder geht's da richtig zur Sache?

Gruss Roy Wink
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Ruben V
Weißgurtträger


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Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 28.03.2007 13:11    Titel: Randori Antworten mit Zitat

Ich habe mehrere Jahre bei Randori im Kreisel (genau wie du) Judo trainiert und es hat mir immer sehr gut gefallen. Doch dann hat sich das klime in der Gruppe irgendwie gegen mich gewandelt, da ich (naja, wenn halt 13/14 ist) nicht mit einem Mädchen trainieren wollte, da ich ihr nicht weh tuen wollte...aber das haben auch die Trainer anders gesehen und somit sollte ich dann 500!!! liegestütz machen...natürlich was das nur ein witz von den Trainern, aber als Kind bzw. frisch Pubertierender empfindet man das ja immer ein wenig anders. Smile
Aber mit Tae Kwon Do kam dann wieder diese Begeisterung auf und ich habe auch sehr oft mit Bratzen etc. trainiert (auch Voll-kontakt).

Es gibt zwei Arten von Wrestling, einmal die Show und die andere Art ist olympisches Ringen. Letzteres habe ich gemacht und kann die sagen, dass man dort ne menge lernt, was die selbstverteidigung andgeht und es zudem richtig hart zur Sache geht. Ich persönlich kann mir kein härteres Training als Wrestling vorstellen. Zum Aufwärmen 5km laufen, dann 14x50m sprinten, dann Kraftübungen (andere Leute herumtragen), dann Technik und zum Schluss noch ausdauer trainieren. Das ganze ging immer so 2,5 H...5tage in der woche... Smile. Aber es hat sehr sehr viel spass gemacht!
Ruben

Ps: Lernt man bei Karate auch gewisse würfe/griffe oder ist Karate nur auf Faustschläge bzw. Tritte ausgelegt?
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Roy
Weißgurtträger


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Beiträge: 16
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BeitragVerfasst am: 29.03.2007 13:39    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich weiss nicht wie das beim "normalen" Karate ist, aber bei dem Vollkontakt was ich gemacht habe, sind ausschliesslich Tritt- und Schlagkombinationen geuebt worden...manchmal haben wir auch im Park trainiert und dann vorwiegend Ausdauertraining gemacht.

Die Kampfkuenste die du vor Egnoka gelernt hast, sind ja eigentlich eher haerterer Natur...wie bist du denn eigentlich zu Egnoka gekommen und bist du ueberhaupt mit dem Training zufrieden? Ich koennte mir gut vorstellen, dass du das harte Training vermisst, zumindest geht mir das oft so...
Ist zwar aus 'nem ganz anderen Bereich, aber ich weiss noch, als ich noch Fussball gespielt habe, sind wir beim Training regelmaessig an die Schmerzgrenzen gegangen und auch wenn das natuerlich sehr anstrengend war, hat gerade das immer Spass gemacht...

Gruss Roy Wink
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Ujio
Weißgurtträger


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BeitragVerfasst am: 15.05.2007 18:28    Titel: Antworten mit Zitat

Hi!
Ist zwar schon länger her dass jmd was hierzu geschrieben hat, aber besser spät als nie Wink
Ich habe außer dem Shaolin Chi-Kempo noch erfahrungen mit dem Shaoulin Kung Fu (ca. 1 Jahr), dem Choy Lee Fut (ein südchinesischer Kung Fu Stil) und Capoeira gemacht.
Shaolin Kung Fu gefällt mir sehr gut, obwohl das, was hier in Deutschöand so gut wie überall gelehrt wird eher Shaolin Wushu ist. Aber gerade deshalb hat es mir so gut gefallen, da beim Wushu sehr viel wert auf schöne Bewegungen und Akrobatik gelegt wird (dies sieht man ja auch immer in den Filmen Wink ) Die techniken die ich dort gelernt habe geafallen mir sehr gut, auch wenn sie größtenteil nur schön aussehen, aber so zur Abwechslung hat es immer sehr vielo Spaß gemacht, außerdem war das Training immer sehr anstrengend mit sehr vielen Beinschwingern etc. ... Außerdem gefiel es mir, bei Leuten aus China etwas zu lernen, da es einfach eine andere rt des Trainings ist und es toll war einfach mit ihnen zu reden, wobei man sehr viel erfährt (auch wenn die meisten von den Trainiern nur wenig Deutsch sprachen).
Leider hatten die chinesischen Trainier irgendwann keine Lust mehr, weil sie von den Leuten von der Sportschule, on der das Training stattfand sehr schlecht behandelt wurden...
Dann kam ein deutscher Trainier, der das Choy Lee Fut unterrichtete. Dieser Stil ist meines erachtens sehr Kraftvoll und arbeitet viel mit den Armen, v.a. mit ich nenn's mal wirbelnden Techniken... Aslo das was ich gesehen hab waren jedenfalls immer sehr viele aneinandergereite Armtechniken, die alle ineinerander über gingen, mit Drehungen etc. , man war also immer in Bewegung. Außerdem beinhaltet es wie wohl generell die südchinesischen Stile sehr tiefe Stände.
Dieses Training war sehr interessant, weil es ganz anders ist als das Shaolin Chi-Kempo, teilweise schon fast gegensätzlich. Deswegen habe ich auch aufgehört das Choy Lee Fut zu trainieren, weil mir das Shaolin Chi-Kempo am besten gefällt und ich vollkommen davon überzeugt bin, dass dies der richtige Weg ist. Beim Choy Lee Fut wird wie ich es erfahren habe auch nicht gut auf den Körper geachtet, ich habe mich ständig über die tiefen Stände, bei denen mn auch noch die Knie verdrehen MUSSTE aufgeregt... dazu kam noch das ich aus zeitlichen Gründen nicht weitertrainieren konnte.
Aber es war auf jeden Fall eine gute Erfahrung, da der Trainier sehr nett war und ich mich immer gerne mit ihm über Kampfkunst unterhalten habe.
Capoeira trainiere ich jetzt schon seit 1,5 Jahren, und es gefällt mir sehr gut, weil es Tanzen (was ich auch sehr gerne tue) und Kampfkunst vereint. Außerdem beinhaltet es sehr interessante Techniken, v.a. Tritte, die man denke ich kaum in andern Kampfkünsten so findet. Natürliche beinhaltet es auch sehr viel Akrobatik, was mir auch sehr gut gefällt, und das Training ist sehr anstengend.
Aber von allen Kampfkünsten die ich gemacht habe gefällt mir das Shaolin Chi-Kempo auf jeden Fall am besten, da es meines Erachtens der beste Weg ist, und man es sein LEbenlang auch im hohen Alter noch praktizieren kann, da einfach sher viel Wert auf die Gesunderhaltung des Körpers gelegt wird und auch sehr viel "innen" gearbeitet wird, man also nicht einfach nur iTechniken lernt, sondern sich auch als Mensch verändert. Außerdem ist mir die Egnoka-Schule und die Leute dort sehr ans Herz gewachsen.


Nun will ich den Text nicht noch länger mache, also hör ich jetzt auf Wink
Aber es lohnt sich auf jeden Fall, mit anderen KAmpkünsten erfahrung zu machen, denn es ist einfach sehr interessant.
Also bis bald,
Raoul
_________________
Stark sein bedeutet nicht, nie zu fallen, stark sein bedeutet, immer wieder aufzustehen.
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